Discussion:
Ja warum erhoehen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?
(zu alt für eine Antwort)
Franz Glaser
2019-11-13 07:39:59 UTC
Permalink
Ja warum erhöhen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?

Die dummdreiste Frage einer ARD-Morgenmagazin-Journalistin an einen
Arbeitgebervertreter, die selber ein hohes Monatsgehalt bezieht aber
keine Löhne zahlen muss: Der Witz ist das majestätische "WIR".

Solche Leute sind hauptverantwortlich für das Volksverblöden in
der Sache
Buchhaltung,
Aufwand, Kosten, Festkosten,
Kalkulation,
Konkurrenzfähigkeit,
Preissteigerung,
Lohngerechtigkeit für die besser Ausgebildeten

GL
--
Parteien dienen dazu, das Volk gegeneinander zu hetzen und damit so zu
schwächen, dass es den Mächtigen nicht gefährlich werden kann. Parteien
sind nicht der Inbegriff der Demokratie und keine Interessenvertreter
der Wähler sondern nur der Parteifunktionäre. DIVIDE ET IMPERA
klaus r.
2019-11-13 08:40:04 UTC
Permalink
Am Wed, 13 Nov 2019 08:39:59 +0100
Post by Franz Glaser
Ja warum erhöhen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?
Die dummdreiste Frage einer ARD-Morgenmagazin-Journalistin an einen
Arbeitgebervertreter, die selber ein hohes Monatsgehalt bezieht aber
keine Löhne zahlen muss: Der Witz ist das majestätische "WIR".
Solche Leute sind hauptverantwortlich für das Volksverblöden in
der Sache
Buchhaltung,
Aufwand, Kosten, Festkosten,
Kalkulation,
Konkurrenzfähigkeit,
Preissteigerung,
Lohngerechtigkeit für die besser Ausgebildeten
GL
Leute wie wir sind einfach niemals zufrieden. Wir sehen die Realität
einfach nicht. Oder wollen sie nicht wahrhaben.

Uns geht es gut. Uns geht es prima. Und wenn Du es selbst nicht merkst
oder siehst, dann musst Du zwecks Glaubensverstärkung nur öfter in die
Kirch, ääh, nee, die öffentlich-rechtlichen Medien konsumieren. Bei den
Leicht-zu-überzeugenden wirkt das doch auch.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich ufreg', isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)

Interessante Meinungen auch auf http://www.freiewelt.net/
Franz Glaser
2019-11-13 09:30:57 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Am Wed, 13 Nov 2019 08:39:59 +0100
Post by Franz Glaser
Ja warum erhöhen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?
Die dummdreiste Frage einer ARD-Morgenmagazin-Journalistin an einen
Arbeitgebervertreter, die selber ein hohes Monatsgehalt bezieht aber
keine Löhne zahlen muss: Der Witz ist das majestätische "WIR".
Solche Leute sind hauptverantwortlich für das Volksverblöden in
der Sache
Buchhaltung,
Aufwand, Kosten, Festkosten,
Kalkulation,
Konkurrenzfähigkeit,
Preissteigerung,
Lohngerechtigkeit für die besser Ausgebildeten
GL
Leute wie wir sind einfach niemals zufrieden. Wir sehen die Realität
einfach nicht. Oder wollen sie nicht wahrhaben.
Uns geht es gut. Uns geht es prima. Und wenn Du es selbst nicht merkst
oder siehst, dann musst Du zwecks Glaubensverstärkung nur öfter in die
Kirch, ääh, nee, die öffentlich-rechtlichen Medien konsumieren. Bei den
Leicht-zu-überzeugenden wirkt das doch auch.
Klaus
Auch die Gewerkschaften orientieren sich "immer schon" am
Öffentlichen Dienst, der keine Probleme damit hat, die Steuern
immer weiter hoch zu schrauben.

Der ÖD (zu dem ARD, ZDF und ORF mit solchen Schwätzern gehören) hat
ja keine Konkurrenz im Ausland.

Und die Inflation ist ihm wurscht, dem ÖD, denn "schuld" sind
dran sowieso die Kapitalisten-Preistreiber mit ihrer Gier. Das
haben sie von den Lehrern gelernt und die haben es auf der Uni
gelernt.

Die Komplexität des freien Marktes als Regelkreis ist für Wahl-
kampfparolen schlecht brauchbar - also ist der _freie_Markt_ böse,
wenn nicht sogar unsozial und _muss_staatlich_geregelt_werden_
denn _der_Staat_ist_von_Natur_aus_gut_ - wenigstens für seine
Angestellten! Für die ist er sogar ein wenig demokratisch in
der Regierung.


GL
--
Parteien dienen dazu, das Volk gegeneinander zu hetzen und damit so zu
schwächen, dass es den Mächtigen nicht gefährlich werden kann. Parteien
sind nicht der Inbegriff der Demokratie und keine Interessenvertreter
der Wähler sondern nur der Parteifunktionäre. DIVIDE ET IMPERA
F. W.
2019-11-13 09:06:37 UTC
Permalink
Post by Franz Glaser
Ja warum erhöhen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?
Ich rate mal, es ging um die Mindestrente.

Zunächst mal eine sachliche Antwort dazu. Wir erhöhen den Mindestlohn
deshalb nicht einfach, weil es nicht einfach ist. Der Mindestlohn ist
gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt worden. Subventionierte
Arbeitsplätze gibt es weltweit und die Frage der Gerechtigkeit und
Nachhaltigkeit hat da heute zurück zu stehen.
Post by Franz Glaser
Die dummdreiste Frage einer ARD-Morgenmagazin-Journalistin an einen
Arbeitgebervertreter, die selber ein hohes Monatsgehalt bezieht aber
keine Löhne zahlen muss: Der Witz ist das majestätische "WIR".
Journalisten haben die Aufgabe Fragen zu stellen.
Post by Franz Glaser
Solche Leute sind hauptverantwortlich für das Volksverblöden in der
Sache Buchhaltung, Aufwand, Kosten, Festkosten, Kalkulation,
Konkurrenzfähigkeit, Preissteigerung, Lohngerechtigkeit für die
besser Ausgebildeten
Nun mit einem Mindestlohn wäre der Buchungsaufwand wohl sehr gering: es
erhalten alle dasselbe, die ansonsten unter dem allgemeinen Limit wären.
Aufstocken wäre auch seltener notwendig, was den Bürokratiekram
zusätzlich verringern würde.

Leider versteht das nicht jeder.

FW
Franz Glaser
2019-11-13 09:16:51 UTC
Permalink
Post by F. W.
Nun mit einem Mindestlohn wäre der Buchungsaufwand wohl sehr gering: es
erhalten alle dasselbe, die ansonsten unter dem allgemeinen Limit wären.
Aufstocken wäre auch seltener notwendig, was den Bürokratiekram
zusätzlich verringern würde.
Leider versteht das nicht jeder.
FW
Selten so gelacht :-(((


GL
--
Parteien dienen dazu, das Volk gegeneinander zu hetzen und damit so zu
schwächen, dass es den Mächtigen nicht gefährlich werden kann. Parteien
sind nicht der Inbegriff der Demokratie und keine Interessenvertreter
der Wähler sondern nur der Parteifunktionäre. DIVIDE ET IMPERA
F. W.
2019-11-13 09:17:25 UTC
Permalink
Post by Franz Glaser
Post by F. W.
Nun mit einem Mindestlohn wäre der Buchungsaufwand wohl sehr
gering: es erhalten alle dasselbe, die ansonsten unter dem
allgemeinen Limit wären. Aufstocken wäre auch seltener notwendig,
was den Bürokratiekram zusätzlich verringern würde.
Leider versteht das nicht jeder.
FW
Selten so gelacht :-(((
GL
Dir fehlt es eben an Praxis.

FW
Franz Glaser
2019-11-13 09:44:56 UTC
Permalink
Post by F. W.
Post by Franz Glaser
Selten so gelacht :-(((
GL
Dir fehlt es eben an Praxis.
FW
Das erinnert mich wieder an den §Absatz-1§ in der österreichischen
Verfassung: "Das Recht geht vom Volk aus" mit der Antwort eines
Juristen in der agr: "Aber _in_der_Praxis_ ist das eben nicht so".

------------------------------------------------------------
_In_einer_Demokratie_ gilt das Dreimächtesystem (die Gewaltenteilung):
a) das Volk allein, repräsentiert vom Parlament, schreibt die Gesetze.
b) die Gerichte urteilen nach den Gesetzen und nach sonst nichts.
c) die Regierung verwaltet nur und hält sich dabei an die Gesetze.
------------------------------------------------------------

Den Namen, das Nick habe ich mir nicht gemerkt.


Damit kein Missverständnis aufkommt: mir schwebt keine Art einer
Revolution vor. Ich plädiere nur dafür, dass die Parlamentarier
endlich die Verfassung selber einhalten und gegen den Verfassungs-
bruch der Parteifunktionäre in der Exekutive und der Judikativen
(Musterprozesse) aufstehen.

Und dass die Abgeordneten die undemokratischen Verfassungsänderungen
der letzten Jahrzehnte zurücknehmen - ohne die Regierung und die
Parteichefs anzuwinseln.


GL
Fritz
2019-11-13 11:21:25 UTC
Permalink
Post by F. W.
Post by Franz Glaser
Ja warum erhöhen wir dann nicht einfach den Mindestlohn?
Ich rate mal, es ging um die Mindestrente.
Zunächst mal eine sachliche Antwort dazu. Wir erhöhen den Mindestlohn
deshalb nicht einfach, weil es nicht einfach ist. Der Mindestlohn ist
gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt worden. Subventionierte
Arbeitsplätze gibt es weltweit und die Frage der Gerechtigkeit und
Nachhaltigkeit hat da heute zurück zu stehen.
Provokant gefragt, warum senken 'wir' nicht die Steuern und führen für
Geringverdiener eine Negativsteuer ein?

Milton Friedman und Juliet Rhys Williams waren mit SICHERHEIT KEINE Linken!

<https://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman>
»Er griff in den 1960er Jahren die Idee der negativen Einkommensteuer
von Juliet Rhys-Williams aus den 1940er Jahren auf. Danach würde das
Finanzamt jedem Steuerpflichtigen, dessen Einkommenssteuerschuld unter
einem festzulegenden Minimum liegt, einen gewissen Prozentsatz (max. 50
%) der Differenz ohne weitere Prüfungen überweisen.«

<https://de.wikipedia.org/wiki/Juliet_Rhys-Williams>

<https://de.wikipedia.org/wiki/Negative_Einkommensteuer>
»Anfang der 1970er war eine negative Einkommensteuer nach dem Modell
Friedmans Kernstück des Programmes von US-Präsident Richard Nixon zur
Reform des Sozialsystems.[19] Die negative Einkommensteuer stand im
Kongress zur Abstimmung, am Ende passierte den Kongress lediglich ein
garantiertes Grundeinkommen für alte und behinderte Menschen, das
Supplemental Security Income (SSI), zu deutsch etwa: das „ergänzende
Sicherungseinkommen“.«

<https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgergeld>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Liberales_B%C3%BCrgergeld>
»Die FDP sprach sich auf ihrem Parteitag 1994 für ein Bürgergeld aus.
Dieses Modell einer negativen Einkommensteuer zur sozialen Sicherheit
sollte alle staatlich finanzierten Sozialleistungen, wie z. B.
Sozialhilfe, Kindergeld, BAFöG, Arbeitslosenhilfe, ersetzen.[4][1][2][5]
Das Liberale Bürgergeld wurde erneut auf dem Bundesparteitag 2005
beschlossen.[6] Es wurde von der FDP jeweils in Koalitionsvereinbarungen
mit der CDU 1982 und 2009 eingebracht aber wegen Finanzierungsproblemen
verworfen.
Die Jungen Liberalen und die Neuen Liberalen bekennen sich zum Bürgergeld.«


<https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarisches_B%C3%BCrgergeld>
»Das Solidarische Bürgergeld ist ein von Thomas Straubhaar initiiertes
und von Thüringens ehemaligem Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU)
vertretenes Konzept zur Einführung eines partiellen Bedingungslosen
Grundeinkommens, einer Reform der Einkommensteuer, der Umgestaltung der
Finanzierung der Sozialversicherung sowie der Zusammenführung der
meisten Transferleistungen. Das Solidarische Bürgergeld wurde 2006 in
der ersten Version präsentiert. 2007 wurde die Kommission "solidarisches
Bürgergeld" gegründet, die das Konzept weiterentwickelte; die zweite
Version wurde am 1. November 2010 vorgestellt.[1]«

<https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgergeld>

<https://de.wikipedia.org/wiki/Liberales_B%C3%BCrgergeld>
»Die FDP sprach sich auf ihrem Parteitag 1994 für ein Bürgergeld aus.
Dieses Modell einer negativen Einkommensteuer zur sozialen Sicherheit
sollte alle staatlich finanzierten Sozialleistungen, wie z. B.
Sozialhilfe, Kindergeld, BAFöG, Arbeitslosenhilfe, ersetzen.[4][1][2][5]
Das Liberale Bürgergeld wurde erneut auf dem Bundesparteitag 2005
beschlossen.[6] Es wurde von der FDP jeweils in Koalitionsvereinbarungen
mit der CDU 1982 und 2009 eingebracht aber wegen Finanzierungsproblemen
verworfen.
Die Jungen Liberalen und die Neuen Liberalen bekennen sich zum Bürgergeld.«

........

Mehr darüber:

Grundeinkommen = Bürgergeld = Negativsteuer ....
UND Bürgergeld und Negativsteuer entstammen nachweislich aus Liberalen /
Libertären Kreisen! Juliet Rhys-Williams und Milton Friedman sind sowas
von liberal (libertär) - mehr geht gar nicht!

JUNOS sprechen sich für ein Liberales Bürgergeld aus
<https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160411_OTS0084/junos-sprechen-sich-fuer-ein-liberales-buergergeld-aus-bild>
Zitat:
»Wien (OTS) - Die JUNOS – Junge liberale NEOS trafen von 8.4.-10.4. in
Linz zu ihrem 14. Bundeskongress zusammen. Die JUNOS setzten sich dabei
mehrheitlich für ein Liberales Bürgergeld ein. JUNOS Bundesvorsitzender
Douglas Hoyos erklärt warum dies genau jetzt ein richtiger Schritt wäre:
„Das derzeitige Sozialsystem ist unübersichtlich, ungerecht, ineffizient
und nicht treffsicher.“ So werden zum Beispiel neben der
bedarfsorientieren Mindestsicherung nach wie vor zahlreiche andere
Sozialleistungen, die von Bund, Ländern und Gemeinden ausgeschüttet. Und
Leistungen wie das Familiengeld werden unabhängig von Einkommen der
Personen als Pauschale an alle Eltern ausgezahlt.«

<https://www.julis.de/beschlusssammlung/familie-neu-denken-liberale-familienpolitik-im-21-jahrhundert/>
Zitat:
»2.1. Kindergeld
....
2.2. Bürgergeld
....
Dieses sieht eine Bündelung der bisherigen Sozialleistungen zu einer
einzigen Transferleistung vor und wird von einer einzigen Behörde, dem
Finanzamt, ausgezahlt. Bei Einkommen unterhalb des Existenzminimums wird
dem Betroffenen eine Negativsteuer zuteil, er erhält somit eine
Aufstockung seines Einkommens bis zu einer bestimmten Grenze. Liegt das
Einkommen überhalb, müssen Steuern gezahlt werden. Die Jungen Liberalen
fordern, dass die Grenze, ab der man im Bürgergeldkonzept von
Transferleistungen zur Steuerleistung übergeht, pro Kind deutlich zu
erhöhen. Somit werden gezielt die kinder- und einkommensschwachen
Haushalte gefördert, in denen der Bedarf am größten ist.«
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Franz Glaser
2019-11-13 13:23:18 UTC
Permalink
Post by Fritz
Provokant gefragt, warum senken 'wir' nicht die Steuern und führen für
Geringverdiener eine Negativsteuer ein?
Eigentlich müsste die nicht eingeführt werden, denn sie ergäbe sich
mathematisch und logisch aus der Einkommensteuertabelle und daraus
aus der Lohnsteuertabelle.

Aber "logisch" ist in diesen Gefilden sowieso nicht, denn logisch
ist ja schon die ESt. selber nicht. Sie hat nur den Vorteil, dass
sie leicht berechenbar ist für den Staatsapparat und leicht in die
Neidphilosphpphie der Buchführungs-Ahnungslosen hinein passt, die
schon das Absetzen der Aufwendungen für eine Sauerei halten.

Den Verbrauch zu versteuern ist schwer verfolgbar bei Leuten, die
ihr Geld im Ausland verbrauchen obwohl: das wäre ja gerecht, denn
dort gibts ja auch Bedürftige.


GL
--
Parteien dienen dazu, das Volk gegeneinander zu hetzen und damit so zu
schwächen, dass es den Mächtigen nicht gefährlich werden kann. Parteien
sind nicht der Inbegriff der Demokratie und keine Interessenvertreter
der Wähler sondern nur der Parteifunktionäre. DIVIDE ET IMPERA
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